Unfälle bei der Gartenarbeit vermeiden

Bäume und Hecken dürfen zur Brutzeit weder gefällt noch gestutzt werden. Doch selbst ganz alltägliche Gartenarbeiten können Jungvögeln gefährlich werden. Darum bitte Vorsicht bei jedem Griff und Tritt!

Besondere Vorsicht ist zum Beispiel beim Stutzen von Schneeheide geboten. Wenn der Garten in einer Mischwaldgegend liegt, dann liegt natürlich gerne mal Falllaub herum. So kann es schon vorkommen, dass Gartenfreunden plötzlich vier Augenpaare aus einem Laubhaufen entgegenstarrten.

Machen Sie sich bemerkbar!

Rhododendren ist ebenfalls mit Vorsicht zu begegnen. Auch wenn bestimmt kein Vogel in dem Busch brütet, so ist er doch ein ideales Versteck für junge Piepmätze, die gerade frisch ausgeflogen sind. Am besten, der Gärtner macht sich lautstark bemerkbar, wenn er sich dem immergrünen Gehölz nähert. Klatschen oder Singen warnt die Jungvögel.

Augen auf beim Gartenlauf!

Und Eile ist im Frühling und Frühsommer im Garten ganz verkehrt, schnell könnte man einem Küken gefährlich nahe treten. Auf den Wegen, zwischen den Beeten, unter den Sträuchern, in der Petersilie oder im Falllaub, überall können ab Mai kleine Federbälle hocken. Das Jugendkleid tarnt sie meist optimal, und oft rühren sie sich vorsichtshalber nicht von der Stelle. Da könnte schon ein Schritt zu viel sein. „Augen auf“ kann darum Leben retten. 

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Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema gefiederte Findelkinder.
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