Quarter Horse

Foto: Kerstin Waurick / iStockphoto

Steckbrief

  • Größe: ca. 145 – 160 cm
  • Herkunft: USA
  • Farbe: alle Farben, Schecken unerwünscht
  • Charakteristik: Westernpferd
  • Eignung: Reitpferd
  • Verwendung: Freizeit, Show, Rennen, Arbeit, sämtliche Westerndisziplinen, je nach Zuchtlinie mehr oder weniger ausgeprägt

Aussehen

Kompaktes, vor allem an der Hinterhand stark bemuskeltes Pferd im Quadrattyp; kurzer Rumpf; lange, schräge Schulter; runde, breite Kruppe; wenig markierter Widerrist;  mittellanger Hals; kräftige, tiefe Sprunggelenke; schlanke Beine; harte Hufe; kurzer, trockener Kopf mit starken Ganaschen

Charakter

Ausgeglichen, ruhig, gutmütig und gehorsam

Bewegung

Typisch ist vor allem der Jog, ein sehr langsamer Trab. Im Galopp ist das Quarter Horse nicht nur als einziges Pferd in der Lage, auf kurze Distanz das Vollblut zu schlagen, es ist vermutlich auch das vielseitigste und beliebteste Pferd der Welt. Das Quarter Horse ist aber nicht nur schnell, es hat auch eine erstaunliche Wendigkeit. Eine Fähigkeit, die Cowboys bei der Arbeit mit Rindern zu schätzen wissen. Ebenso wie den "Cow sense", die Mitarbeit des Pferdes, wenn es gilt, einzelne Rinder von der Herde abzusondern.

Herkunft

Über drei Millionen Quarter Horses sind weltweit registriert. Entstanden ist dieses ruhige, anspruchslose und gefügige Pferd mit dem erstaunlichen Speed in der Kolonialzeit. Damals war es in den südlichen Staaten der USA Mode, am Sonntag in der Hauptstraße der Städtchen Rennen über eine "quarter mile", eine Viertel Meile, abzuhalten. Einzig und allein auf Schnelligkeit gezüchtet, verwendete man dazu Kreuzungen aus arabischen und türkischen Pferden, Englischen Vollblütern und anderen schnellen Rassen.

Eignung

Auch wenn es das klassische Westernpferd schlechthin ist – mit einem Quarter kann man aufgrund seiner Vielseitigkeit eigentlich unter dem Sattel fast allen reiterlichen Disziplinen nachgehen.