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Tierschutz

Für die Straßentiere stimme ich mit "Ja"!

Die drei Europa-Abgeordneten Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish haben eine Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren verfasst. Sie fordern harte Strafen für das Aussetzen oder Misshandeln von Haus- und Straßentieren. Vor allem sollen sich die EU-Staaten zu humanen Maßnahmen für die Regulierung der Überpopulation der Streuner verpflichten, Sterilisation und Impfung gesetzlich verankern und durchführen.

Das EU-Parlament wird demnächst darüber abstimmen. Tierschutzorganisationen rufen deshalb EU-weit dazu auf die eigenen Parlamentarier zu bitten mit "ja" zu stimmen, als auch bis zum 7. Mai 2009 diese Petition zu unterzeichnen:

www.strayanimalrights.org

Petiton gegen Pelztierfarmen

Nur noch bis 20.2.09 läuft eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag, die fordert "der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Pelztierfarmen in Deutschland mit sofortiger Wirkung zu verbieten und die Einfuhr von Pelzen aus anderen Ländern zu untersagen."

Die Petition steht unter: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1557

Bitte schickt Nüsse

23.12.08: Vom Eichhörnchen-Notruf erreichte uns diese Mail. "Jetzt ist der Winter da, es gibt nur ganz wenige Nüsse für unsere kleinen rot-bepelzten Wipfelakrobaten. Und hungrige Eichhörnchen sind ein Problem! Unsere Vorräte sind bereits so gut wie verbraucht, und wir brauchen Eure Unterstützung.

Meine ganz persönliche Bitte an Euch: Schickt mir Nüsse!

Unser Projekt ist auf Spenden angewiesen, und wenn jeder von Euch nur ein kleines Päckchen schickt, kommt im Ganzen sicherlich etwas Großes dabei heraus. Jede Nuß ist wichtig!

Was wir suchen: Haselnüsse und Walnüsse MIT Schale , gerne auch die gesammelten Vorräte vom letzten Weihnachtsfest, sofern diese noch nicht schimmelig geworden sind ;-)

Ich würde mich riesig freuen, wenn mein Spendenaufruf auf fruchtbaren Boden fallen würde. Im Namen der Eichis sage ich bereits im Voraus DANKE!

Meine Adresse:
Moni Rademacher
Insterburger Weg 2
24161 Altenholz-Stift

 

EICHHÖRNCHEN-NOTRUF e.V.

EICHHÖRNCHEN-PROJEKT ECKERNFÖRDE

www.eichhoernchen-notruf.de

Tel. 0700-463762436 (0700-hoernchen)

Petition für Verbandsklage

14.12.08: Der Schutz der Tiere steht zwar seit 2002 im Grundgesetz, aber Tierschutzorganisationen haben nicht das Recht, diesen Schutz auch stellvertretend für die Tiere bei Gesetzesverstößen einzuklagen. In Berlin fordern der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung, die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg und der Bund gegen Missbrauch der Tiere gemeinsam von den Parteien die Einführung der Tierschutzklage, auch Verbandsklage genannt. Alle Tierfreunde sind gebeten, diese Forderung mit einer Petition zu unterstützen:

www.tierschutzklage.de

Auf Rhodos droht Massentötung

6.10.08: Das Tierheim von Rhodos, der Tierschutzorganisation Rhodes Animal Welfare Society, wurde Anfang des Jahres vom Staat übernommen. Die Betreuung der Tiere wurde weiter von den Tierschützern getragen. Jetzt wurde vom Staat die Zahl der Tierheimhunde auf 50 begrenzt, d.h. bis Ende Oktober sollen 200 Hunde, die zum Teil seit Jahren im Tierheim leben auf der Straße ausgesetzt oder eingeschläfert werden. Der deutsche Unterstützerverein Pfötchenhilfe  Rhodos e.V. sucht verzweifelt nach Pflegeplätzen, Flugpaten und finanzieller Hilfe, um so viele Hunde wie möglich zu retten

www.pfoetchenhilfe-rhodos.de

Kein Pelz mehr!

7.9.08_ Mitglieder der Tierschutzorganisation PETA stürmten in New York den Laufsteg der Donna Karan Fashion Show, weil die Designerin trotz ihrem vor Jahren gegebenen Versprechen keine echten Pelze mehr zu verarbeiten, in ihrer neuen Kollektion doch wieder Felle zeigt.  Seit Monaten macht PETA mit Protestkampagnen dagegen Druck, doch die Designerin hat bisher jedes Gespräch mit den Tierschützern verweigert.

www.pelzinfo.de

 

 

Petition gegen Sodomie

27.8.08 - Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Tieren ist in Deutschland seit 1969 nicht mehr strafbar. Behördlich erfasste Daten zu Missbrauchsfällen gibt es deshalb nicht, aber beunruhigende Hochrechnungen aufgrund von aufgedeckten Fällen und Umfragen von Experten und Tierschützern. Tierfreunde haben deshalb eine Petition direkt zu Kanzlerin Angela Merkel gestartet, damit auch die Politik dieses Thema endlich ernst nimmt.

direktzu.de/kanzlerin/messages/17344

Rettet die Hühner!

14.7.08 - Mit zwei Jahren haben Batteriehennen den Höhepunkt ihrer Legeleistung überschritten. Deshalb werden sie aussortiert. Die Aktion "Rettet das Huhn" will möglichst viele Tiere vor dem Schlachter bewahren und vermittelt Batteriehühner an Tierfreunde, die ihnen ein artgerechtes Zuhause bieten. Im September steht wieder eine große Ausstallungsaktion von ca. 800 Tieren an. Es werden noch dringend neue Plätze für die Tiere gesucht.

www.rettetdashuhn.de

Keine Delfintherapie mehr

23.6.08- Das Bundesumweltministerium (BUM) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) teilen mit, dass eine kommerzielle Nutzung von Delfinen in der Bundesrepublik für die Delfintherapie nicht erlaubt ist – und zwar aus rein rechtlichen Gründen: Die Delfintherapie wird von der Bundesregierung als kommerziell eingestuft, von den Krankenkassen nicht bezuschusst, und die Kosten können nicht von der Steuer abgesetzt werden. Eine nachträgliche kommerzielle Nutzung von zu nicht-kommerziellen Zwecken in die EU eingeführten Delfinen würde laut BMU und BfN zum "Einziehen der Tiere" und damit möglicherweise zur Schließung des Delfinariums führen.

Not-Tierheim im Sichuan

26.5.08 - Pfleger und Tierärzte der Bärenrettungsstation von Animals Asia in Chengdu sind dabei ein Übergangsheim für obdachlose Hunde und Katzen der Stadt Dujiangyuiang zu organisieren und auszurüsten. Sie haben eine öffentlich zugängliche telefonsiche Hotline eingerichtet, damit alle menschen, die in Notaufnahmelagern ihre Tiere nicht mehr bei sich behalten können, von dem Hilfsangabot erfahren. Verletzte Tiere werden vor Ort behandelt und mit zurück nach Chengdu genommsen.  Mit offizieller Unterstützung wurde begonnen streunende Tiere einzusammeln, denn gerade Hunde stehen bei der Bevölkerung in Verdacht Krankheiten unter den Erdbebenopfern zu verbreiten.

www.animalsasia.de

Bärenretter helfen Erdbebenopfern

18.5.08: Die Bärenrettungsstation von Animals Asia in Chengdu hat das schwere Erdbeben mit Gebäudeschäden überstanden. Kein Mitarbeiter oder Bär kam zu Schaden. Helfer und Tierärzte beluden deshalb den Bus der Rettungsstation mit medizinischen Hilfsmitteln (Jod, Bandagen, Spritzen, Antibiotika) und stellten sich dem chinesischen Roten Kreuz für einen Hilfseinsatz im vier Stunden entfernten Ort Anxian zur Verfügung. Sie arbeiteten zwei Tage rund um die Uhr, und wurden dann zurückgeschickt, weil das chinesische Rote Kreuz keinen längeren Einsatz von Freiwilligen erlaubt. Animals Asia hat angekündigt mit einem neuen Team und mehr medizinischem Material zu einem neuen Einsatz zurückzukehren

Petition hat Erfolg

27.4.08: Nachdem weltweit weit über Zwei Millionen (!) Menschen die Petition gegen den "Künstler" Guiliermo Habacuc Vargas unterschrieben, der auf der "Biennal Centroamericana Hondura 2008" erneut einen Hund vor Publikum verhungern lassen wollte, haben die Veranstalter ihm die Teilnahme an der Kunstausstellung untersagt. Die Veranstalter haben der Humane Society of United States (www.hsus.org) ebenfalls zugesagt Ihre Regeln so zu ändern, dass Missbrauch von Tieren nicht mehr als Kunst vorgestellt werden kann.

Drama um 2000 Hunde

21.4.08_In Beykoz/Istanbul haben zwei Frauen auf städtischem Grund ein Vorzeigetierheim aufgebaut, und versorgen dort 2000 Hunde. Vor zwei Wochen hat der Bürgermeister von Beykoz das Tierheim ohne Vorwarnung abriegeln lassen. Kein Betreuer hat mehr Zugang. Die Hunde erhalten weder Futter noch Wasser und verhungern jetzt. Apelle von Tierschützern an den Bürgermeister und vorgesetzte Behörden sind bis heute erfolglos. Tierschützer bitten um Protest beim türkischen Botschafter in Berlin (info@tuerkischebotschaft.de) beim Bürgermeister M. Ergül von Beykos (mergul@beykos.bel.tr) oder der Regierung in Ankara (info@abgs.gov.tr). Niederländische Tierschützer haben eine Petition im Internet gestartet

www.thepetitionsite.com/2/helft-berrin-und-ihrem-tierheim-in-be

 

Kaninchen kartonweise ausgesetzt

Köln - 19.3.08: Das Tierheim Köln-Dellbrück hat damit zu kämpfen, dass immer wieder Tiere gleich kartonweise ausgesetzt werden. In den letzten drei Wochen wurde erst ein Karton mit 13 verwahrlosten, zerbissenen Zwerghamstern vor dem Tierheimtor abgestellt, letzte Woche fand sich eine Kiste mit 25 Ratten unter einem Auto, und letzte Nacht brachte die Feuerwehr zwei Kartons mit elf ausgesetzten Kaninchen - auch sie verwahrlost, voller Milben und zum Teil wohl auch trächtig, weil weibliche und männliche Tiere nicht getrennt waren. Das Tierheim hat durch solche Notfälle immense Kosten, erhält aber für Kleintiere keinerlei finanzielle Unterstützung von der Stadt.

www.tierheim-koeln-dellbrueck.de

"Kurzohresel" suchen Zuhause

19.2.08:  Weil die Besitzer durch Arbeitslosigkeit solche finanziellen Probleme bekamen, dass sie ihre Tiere am Ende auch nicht mehr füttern konnten, hat die Eselnothilfe neben zwei Eseln auch zwei Ponys übernommen, für die dringend ein neues Zuhause gesucht wird: Die 27jährige Stute Sandra und ihr 15jähriger Sohn Filou (Wallach) haben beide ca. 1,35m Stockmaß, sind halfterführig, schmiedefromm und sehr lieb, auch zu Kindern. Die Ponys hängen aneinander und  sollen nur zusammen vermittelt werden. Sie sind momentan im Raum Pforzheim untergebracht.

www.noteselhilfe.org

Bitte unterschreiben!

Bisher fühlt sich die EU nur zuständig für Tiere, die als Ware in den Handel kommen. Die Tierschutzorganisation "Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt)" will das jetzt endlich ändern. Sie fordert von der EU Hilfe beim Tierschutz, konkret: Das massenhafte Töten von Straßenhunden vor allem in den neuen EU-Mitgliedsstaaten soll aufhören und endlich eine humane Lösung des Problems angegangen werden. Straßentiere sollen, entsprechend der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation eingefangen, kastriert, geimpft und wenn gesund an betreute Futterplätze zurückgesetzt werden. Um diese Forderung bei der EU durchzusetzen benötigen die Tierschützer dringend die Unterstützung aller Tierfreunde. Bitte unterschreiben Sie die Resolution des bmt an die EU. Sie steht zum downloaden auf

www.bmt-tierschutz.de

Schnee-Chaos in Bulgarien

8.1.08: Die anhaltenden und massiven Schneestürme in Bulgarien gefährden auch das Leben von Tierheimtieren. Die Deutsch-Bulgarische-Tierhilfe, die drei Tierheime im Land unterhält, bittet um Hilfe, denn die Tierheime sind überfüllt, und die Hunde müssen im Freien ausharren. "Besonders das Tierheim von Rousse an der Donau, hat schwer zu kämpfen. Der Schnee weht in die Hundehütten, da sich der Wind ständig dreht. Unsere Mitarbeiter sind seit Tagen rund um die Uhr im Einsatz. Alle Provisorien nutzen aber wenig gegen die besonders widrigen Witterungsverhältnisse. Es werden kurzfristig mindestens 10 stabile Unterstände aus Holz, deren Beschaffung und Aufbau je € 500,- kosten und 30 Hundehütten (je € 77,-) benötigt. Bitte helft uns, damit die Schneehölle erträglicher wird!

www.db-tierhilfe.de

Gefängnis für Football-Star

10.12.2007: Michael Vick, Ex-Quarterback der Atlanta-Falcons und vor ein paar Monaten noch der höchstbezahlte Profispieler der US-Football-Liga NFL wurde von einem Gericht in Richmond /VA wegen Organisation und Finanzierung von Hundekämpfen zu 23 Monaten Gefängnis und drei Jahren Bewährung (mit absolutem Hundeverbot) verurteilt. Die Strafe fiel so hart aus, weil Vick erst unter drückender Beweislast zugab wenigestens einen Hund, der nicht kämpfen wollte, selbst getötet zu haben. Für die Resozialisierung der 53 bei ihm beschlagnahmten Hunde muss er fast 1 Mio US $ Kosten zahlen. Als Spieler ist er bis mindestens 2010 gesperrt. Seinen finanziellen Verlust aus gekündigten Vereins- und Werbeverträgen beziffern Kenner der Sportszene auf rund 100 Mio. US-Dollar.

37 Kaninchen gestapelt

6.12.2007: In einer kleinen Wohnung in Berlin-Spandau fand eine Mitarbeiterin des Tierheimes Berlin 10 kleine Käfige im Wohnzimmer übereinander gestapelt. Darin eingequetscht waren 37 Löwenkopf- und Angora-Kaninchen. Sie konnten sich nicht mal aufrichten, saßen in ihrem eigenen Dreck, hatten weder Heu noch Frischfutter. Da man mit ihnen züchten wollte, waren sie weder geimpft noch kastriert. Einige weibliche Tiere sind trächtig. Alle Langohren wurden beschlagnahmt und ins Tierheim Berlin gebracht, dessen Kleintierhaus total überfüllt ist. Das Tierheim bittet alle Berliner, die auf der Suche nach einem tierischen Hausgenossen sind, zuuerst im Tierheim Berlin vorbeizuschauen.

Endlich Importverbot für Felle

26.11.07: Die Agrarminister der EU haben heute beschlossen, ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle in die EU zu erlassen. Die Verordnung tritt allerdings erst am 31.12.2008 in Kraft. "Wir hätten uns ein  kurzfristigeres Datum gewünscht", so der Deutsche Tierschutzbund, "Dennoch ist diese Vereinbarung ein großer Erfolg für den Tierschutz."

Bitte wach auf!

25.10.07: Es geschah vor ein paar Tagen auf Sri Lanka: Ein Hund wurde von einem Auto angefahren und starb. Er lag mitten auf der Straße. Wenig später kam ein anderer Hund und versuchte seinen Freund zu wecken. Als ihm das nicht gelang, versuchte er den Körper aus der Gefahrenzone, an den Straßenrand zu schieben - aber der tote Hund war zu schwer für ihn. Dann stand er mitten in dem vorbeiströmenden Verkehr, neben seinem Freund und weinte, und klagte...

Tierschutz greift Molkerei Weihenstephan an

22.10.07: Das Molkerei Unternehmen Weihenstephan betont in Werbekampagnen stets "Milch aus artgerechter Tierhaltung" anzubieten. Der Deutsche Tierschutzbund belegt mit Fotos und Filmaufnahmen aus Zuliefererbetrieben das Gegenteil, wo unter anderem Milchkühe in viel zu kleinen Ställen fixiert in Anbindehaltung zu sehen sind. "Zudem fehlt teilweise Einstreu und Jungvieh wird auf Spaltenboden gehalten." Die dokumentierten Haltungsweisen entsprechen in keiner Weise den Tierschutzanforderungen, stellt der Deutsche Tierschutzbund fest. Er fordert die Molkerei (die zum Konzern Müller Milch gehört) auf, sich umgehend von Zulieferern zu trennen, die den Tierschutz missachten, und hat ein Verfahren wegen "unlauteren Wettbewerbes" gegen Weihenstephan angestoßen.

Hilferuf aus Alba Adriatica

12.10.07:  Das Tierheim "Canalba" wurde als Folge massiver Regenfälle am letzten Wochenende überflutet. Strom- und Wasserversorgung brach zusammen, die über 300 Hunde retteten sich auf ihre Hütten oder Mauern. Das Wasser floss nach zwei Tagen ab und hinterließ über dem ganzen Gelände knöcheltiefen Schlamm. Alles, was eine Flut wegspülen kann, wurde weggeschwemmt, Hundehütten müssen erneuert,  Podeste ausgetauscht, Unterspülungen ausbetonier, Gehege-Untergründe wieder hergestellt werden. Dafür fehlt im Tierheim das Geld. Es ist auch fast kein brauchbares Futter mehr im Tierheim. Der deutsche Unterstützerverein für Canalba bittet dringend um Hilfe:

www.adopTiere.eu

Sammler-Markt im Tierheim

4.10.07- Das Tierheim Berlin lädt am 13. und 14. Oktober in seinen Julius-Itzel-Saal jeweils von 11 bis 16 Uhr zu einem großen Antik- und Trödelmarkt. Der Eintritt ist frei.

Im Angebot sind u.a. Kunstbilder, wertvolle Sammelpuppen und Stofftiere (z.B. vom Steiff), gut erhaltene Kleidung im Landhausstil, Schuhe, Taschen, eine Auswahl von Porzellan und Kristal. Der Erlös kommt vollständig den Tierheim-Schützlingen zugute. Es wird außerdem Kaffee und Kuchen angeboten, und die Tiervermittlung im Tierheim ist wie gewohnt geöffnet.
www.tierschutz-berlin.de

Patenschaft per ebay

17.9.07 Das Online-Auktionshaus ebay ist zu seiner bundesweiten Roadshow gestartet und wird sich bis Ende Oktober in sechs Großstädten live präsentieren. Dabei werden auch Spenden für Tiere gesammelt. Versteigert werden "Patenkinder", die in Zoos oder Tierparks zuhause sind, wie Islandpony Fjödur  und Eselin Gina von der Kinder- und Jugendfarm in Bremen, eine ganze Wisent-Familie im Wldpark Leipzig oder eine südamerikanische Brillenblattnase und ein Nilflughund vom Artenschutz-Team Bat e.V.  Wer mitsteigern will, kann das natürlich auch online tun:www.ebay.de/neu-erleben/tour2007

Hilfe in Griechenland

29.8.07: Die Brände in Griechenland haben in vielen Gebieten auch Telefonverbindungen unmöglich gemacht. Jetzt erreichten uns erste Informationen aus dem Brandgebiet. Die Tierheimleiterin von Animal Pard Net versuchte sich im Chaos einen Überblick zu verschaffen. "Viele Tiere, haben nur mit schlimmen Verbrennungen überlebt, sind zu verletzt, als dass man sie über weite Strecken in ein funktionierendes Tierheim, geschweige denn nach Deutschland bringen könnte. "Wir müssen also Tierärzte vor Ort organisieren, um zu lindern, was man lindern kann. Von Hilfslieferungen (Decken, Futter, Medikamente) sehen wir im Moment ab, da alles noch viel zu unübersichtlich ist, und viele Tierfreunde die deutsche Aufschrit von Medikamenten nicht verstehen. Wir müssen vor Ort organisieren und brauchen dazu Geld!"

www.animalpardnet.de

80 Tiere befreit

26.7.2007: Die Fälle von Animal Hoarding, dem krankhaften Sammeln von Tieren, die dann unter schlimmsten Bedingungen gehalten werden, nehmen zu. Am Dienstag beschlagnahmte das Veterinäramt Schleswig-Flensburg in Taarstedt über 80 Tiere auf einem völlig heruntergekommenen Bauernhof. 67 Hunde, Papageien, Fische und eine Katze wurden zwischen Müllbergen in völlig verdreckten, dunklen und schlecht belüfteten Bretterverschlägen gehalten, z.T. nur in Flugboxen. Alle Tiere haben mehr oder weniger massive Gesundheitsprobleme. Die Tiere sind auf Heime des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine verteilt. Der Tierschutzbund bittet für die Versorgung um Spenden: Sparkasse KölnBonn, Kto.Nr. 4044, BLZ 370 501 98, Stichwort: Feuerwehrfonds/Tierheimhilfe.

Niederlande verbietet Robbenprodukte

20.7.07: Die niederländische Regierung veröffentlichte den Beschluss ein nationales Handelsverbot für Robbenprodukte zu erlassen.  In den Niederlanden trifft das fast ausschließlich Artikel von Sattelrobben und Klappmützen. Nach der Sommerpause wird das Gesetz offiziell verabschieden. Nach Belgien sind die Niederlande damit das zweite EU-Land, das ein Handelsverbot für Robbenprodukte einführt. Österreich hat die Einführung eines Handelsverbots beschlossen, arbeitet aber, wie Deutschland, noch an Gesetzesvorlagen.

Online-Umfrage zu Delphinarium

8.7.07: Nachdem im Nürnberger Zoo wieder ein Delphin gestorben ist, wird darüber diskutiert ob das geplante Außenbecken für das Delphinarium, die sogenannte "Lagune" gebaut werden soll. Tierschützer sagen, dass dieses Becken nur 60 Meter lang, 30 Meter breit und sieben Meter tief und damit nur Augenwischerei für Zoo-Besucher ist. Initiiert von der Nürnberger Zeitung läuft bis Sonntag, 8. Juli eine Abstimmung im Internet, ob diese "Lagune" gebaut werden soll:

http://voting.nz-online.de

Tipps zum Welpenkauf



Ein guter Züchter...

- will sicher sein, dass seine Welpen zu den richtigen Menschen kommen, und nicht "um jeden Preis" verkaufen. Er wird sich sehr intensiv nach Ihren Lebensumständen erkundigen, lädt sie ein, sich persönlich vorzustellen, die Welpen kennen zu lernen. Sie dürfen die Welpen auch mehrfach während der Aufzuchtphase besuchen.

- nimmt sich Zeit alle Ihre Fragen zu beantworten, und berät umfassend.

- züchtet nur eine Hunderasse, max. zwei und lebt sichtbar mit allen Tieren in enger Haus-Gemeinschaft. Alle seine Tiere machen einen guten, gepflegten Eindruck, sind freundlich und zutraulich.

- kann die Mutterhündin der Welpen vorstellen, evtl. sogar den Vater der Welpen.

- gibt seine Welpen erst nach der 8. Lebenswoche ab. Die Welpen sind geimpft und entwurmt (Nachweis vom Tierarzt bzw. Wurfabnahmeprotokoll vom Zuchtverein) und eindeutig gekennzeichnet mit Tätowierung oder Mikrochip.

- bietet seinen Rat und Hilfe auch nach dem Kauf eines Welpen an.


Bei den Welpen achten Sie bitte UNBEDINGT  auf folgende Punkte:

1.    Die Mutterhündin muss bei ihren Welpen sein (bei Welpen ohne Hündin ist der Verdacht auf Hundehandel nahe)


2.    Die Hündin sollte in einem gepflegten Zustand sein und
 sichtbar Vertrauen zu ihren Menschen haben.

3.    Die Wurfkiste muss sauber sein.


4.    Die Welpen sollten gesund wirken, neugierig, zutraulich und verspielt sein. Auf keinen Fall dürfen sie scheu oder desinteressiert sein.

5.    Die Welpen dürfen nicht schmutzig sein. Ihr Fell muss
Gesund und glänzend sein, ihre Haut elastisch.

6.    Die Ohren der Welpen müssen sauber sein.
7.    Die Augen der Welpen müssen klar und glänzend sein, ohne jeden Ausfluss.

8.    Die Nase der Welpen muss feucht und sauber sein, ohne jeden Ausfluss.


9.    Der Welpenbauch muss flach und weich sein, auf keinen Fall rund wie ein Ball und hart.

10.     Die Welpen müssen angenehm riechen.




Die sicherste Adresse für seriöse Hundezüchter in Deutschland ist der Verband für das Deutsche Hundewesen(VDH) – www.vdh.de Hundezüchter, die über ihren Zuchtverein Mitglied im VDH sind, müssen ihre Sachkunde nachweisen und ihre Elterntiere auf Rassestandards und ihre Gesundheit prüfen lassen, bevor sie überhaupt eine Zuchtzulassung erhalten. So werden erbliche Krankheiten weitestgehend ausgeschlossen! Auch die Welpen werden streng kontrolliert. In Österreich hat die gleiche Funktion der Österreichische Kynologen Verband (ÖKV) – www.oekv.at und in der Schweiz die Schweizerische Kynologische Gesellschaft – www.hundeweb.org
Über alle drei Zuchtverbände erhalten Sie Anschriften von Zuchtvereinen der gewünschten Hunderasse und Züchtern.

Natürlich gibt es auch private Hunderhalter, die einmal von Ihrer Hündin Nachwuchs haben wollen, oder deren Hündin durch einen "Unfall" trächtig wurde.


UNTER KEINEN UMSTÄNDEN einen Wepen kaufen sollten Sie:

- Bei einem Händler, der nicht selber züchtet, sondern nur Hundewelpen weiterverkauft.

- bei einem "Züchter", der viele Rassen im Angebot hat.

- bei einem "Züchter", der die Mutterhündin nicht zeigen kann/will - aus welchen Gründen auch immer.

- bei einem "Züchter", der nur über eine Handy-Nummer erreichbar ist, den Welpen am Telefon verkauft und ihn vorbeibringen oder irgendwo an einem Parkplatz übergeben will.

- bei einem "Züchter", der seine Hunde im Zwinger hält.

- bei einem Züchter dessen Hündin und die Welpen ungepflegt krank und teilnahmslos wirken.

- bei einem Züchter, bei dem Welpen völlig abgeschirmt aufwachsen und nicht auf ein normales Hundeleben vorbereitet sind.
 
- bei einem "Tierschützer", der angeblich "gerettete Welpen aus einer Tötungsstation" gegen Schutzgebühr vermittelt, wenn er nicht mit Papieren belegen kann, dass die Welpen ordnungsgemäß geimpft und gegen Krankheiten des Südens getestet sind, und im Auftrag welches Tierschutzvereines (den Sie überprüfen können)  er/sie tätig ist.
Neben echten Tierschützern, die wirklich gesunde, getestete und geimpfte Welpen so in eine Zukunft bringen, setzen auch immer öfter Hundehändler auf die Mitleidsmasche.

- KAUFEN SIE NIE AUS MITLEID - weil sie sehen, dass der Welpe nicht gesund ist und/oder für seinen Verkäufer nicht mehr Wert hat als eine alte Zeitung. Sie bestätigen ihn und seine Verkaufsmasche damit nur und kurbeln sein "Geschäft" weiter an.
Wenn Sie so einen Welpen kaufen (die oft für den Verkauf fitgespritzt werden) müssen Sie im Glücksfall nur etwa weitere 1000 Euro an Tierarztkosten investieren, um einen gesunden Hund zu haben, der ein langes und glückliches Leben mit Ihnen teilt - aber häufiger überlebt so ein Welpe trotz Tierarzt nicht, ist mit Erbkrankheiten behaftet (HD) oder bereits so traumatisiert, dass er lebenslang damit Probleme hat.  



Tierheim-Skandal auf Mallorca

14.6.2007: Der Deutschen Lieblingsinsel ist von echtem Tierschutz weit entfernt. Tierschützer haben in der Regel keine Unterstützung von den Behörden, werden behindert, ausgegrenzt. Die Tierhilfe-Mallorca wurde durch einen jahrelangen, zermürbenden bürokratischen Krieg daran gehindert ihr (allein durch Spenden finanziertes) vorbildliches Tierheim in San Telmo fertig zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Nun wurde auf richterlichen Beschluss der Abriss des Tierheimes der "Tierhilfe Mallorca e.V. Fundacion Arche Noah" beschlossen, um das Tierheimgelände für andere Bauzwecke nutzen zu können. Gleichzeitig bleibt die berüchtigte Tötungsstation in  Son Reus, in der Hunde max. noch 14 Tage überleben, weiter in Betrieb und wird von der Inselregierung sogar gefördert. Wolfgang Apel, der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes hat sich an die Präsidentin der Insel Mallorca gewandt, den Abriss des Tierheimes zu verhindern, und ruft alle Tierfreunde zum Boykott der Ferieninsel auf. www.tierschutzbund.de

Yellowstone Bisons gerettet - vorerst

4.6.2007 - Die massiven Proteste gegen das Töten aller Bisons, die beim Grasen die Grenze des Yellowstone-Nationalparks überschreiten haben die Regierung des US-Staates Montana veranlasst diese Entscheidung vorerst zurück zu nehmen. Der Gouverneur von Montana, Brian Schweitzer und die Leiterin des Yellowstone Parks kündigten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Samstag an, dass ab heute, Montag, keine Bisons mehr auf öffentlichem Land in Montana getötet werden sollen.  Die erste Herde von 50 Bisonkühen mit ihren Kälbern wurde bereits tief nach Yellowstone zurückgetrieben, und dabei bis zur Erschöpfung gescheucht. Tierschützer bitten weiter um Schreiben an den Gouverneur, damit die wilden Bisons ein ganzjähriges Schutzgebiet in Montana erhalten.

http://yellowstone-wolf.blogspot.com

Hilferuf für Bisons von Yellowstone

30.5.2007: Bisons aus dem Yellowstone Nationalpark, die es "gewagt haben" die Parkgrenze zu überschreiten und damit im US-Staat Montana weiden, sollen deswegen sterben. Sie werden ab nächster Woche eingefangen und in Schlachthäuser abtransportiert - einschließlich der neu geborener Kälber, etwa 300 Tiere.  Die Begründung ist, dass in einer anderen Ecke von Montana bei einer Rinderherde Brucellose entdeckt wurde, was sich negativ für die Rinderindustrie auswirken kann – und dass angeblich Bisons diese Krankheit vielleicht übertragen könnten. Nachgewiesen ist noch kein einziger solcher Fall, die eingefangenen Tiere werden nicht auf diese Krankheit getestet, und, so Tierschützer, Bisonbullen, Jährlinge, nicht trächtige Weibchen, Kälber und Mütter mit Kälbern können die Bakterien auf keinen Fall übertragen.

Elli Radinger vom Wolfsmagazin sagt: "Da die Behörden sich Gedanken über mögliche Proteste aus der Öffentlichkeit machen, sollen sie die jetzt auch bekommen. Sie sollen wissen, dass die ganze Welt zusieht."

Die E-mail-Adressen aller Entscheidungsträger, an die Protest (in jeder Sprache!) erbeten wird: http://yellowstone-wolf.blogspot.com

Protest gegen Rechtsbeugung

Am 19. März beschlagnahmte die Polizei in Ancona/Italien (wieder einmal) einen Transport von 102 Hunden, die mit ordentlichen Papieren und allen notwendigen Stempeln und Genehmigungen aus Griechenland kamen. Etwa die Hälfte der Hunde werden von Tierheimen und Pflegestellen in Deutschland erwartet, die anderen direkt von ihren neuen Besitzern in Deutschland und Holland. Veranlasst wurde die Beschlagnahmung von griechischen Tierschutzgegnern, die mit der nationalen italienischenTierschutzorganisation ENPA zusammenarbeiten. Sie gehen davon aus, dass Hunde nicht aus Tierschutzgedanken, sondern nur aus Profitdenken (Verkauf an Versuchslabors, Fellhandel) nach Deutschland geholt werden. Leider finden sie damit sowohl in einigen Zeitungen beider Länder, privaten TV-Sendern, wie auch bei der Justiz Gehör.

Deshalb muss befürchtet werden, dass auch diese 102 geretteten Hunde nicht an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden, sondern spurlos in italienischen Tierheimen verschwinden. Der Tierschutzverein Arche Noah Kreta, der selbst schon Opfer dieser Tierschutzgegner war, hat auf seine Seite www.archenoah-kreta.com/artikel.php?newsID=314  nun einen Protestbrief an das griechische Außenministerium gestellt, mit der Bitte an alle Tierfreunde, davon regen Gebrauch zu machen.

Neuseeland stoppt Quälerei

26.4.2007:

Schafe in Neuseeland werden nach einer Meldung der Tierschutzorganisation PETA nicht mehr mit Mulesing gequält. Beim Mulesing wird üblicherweise Haut und Fleisch vom Hinterteil der Lämmer mit einer Gartenschere ohne Schmerz- oder Betäubungsmittel abgeschnitten, um Schmeißfliegen- und Madenbefall zu reduzieren. PETA kämpft seit Jahren gegen diese brutale Methode um Fliegenbefall zu verhindern (www.rettet-die-Schafe.de). Der Botschafter von Neuseeland in Berlin aber erhält morgen (Freitag, den 27.4.07) einen großen Dankeschön-Blumenstrauß.

Tierheim Rousse droht Schließung

22.4.2007:

Im Oktober 2003 übernahm der engagierte Tierschutzverein Deutsch-Bulgarische-Straßentiernothilfe die Tötungsstation von Rousse (mit 36 fast verhungerten Hunden) und machte daraus ein Tierheim. Die Stadt hört dafür auf, Hunde einzufangen und zu töten. Schon 2004 wurden dort über 1000 Straßenhunde kastriert und wieder in ihre betreuten Reviere zurückgesetzt. 240 Hunde leben z.Zt. im Tierheim.

Aber jetzt hat Rousse einen neuen Bürgermeister, der gegen EU-Recht und gegen bulgarisches Landesrecht die Tötung von Straßenhunden wieder anordnete. Die db-Tierhilfe protestierte und steht nun unter Druck: Das Veterinäramt von Rousse stellte fest, dass im Tierheim keine 80qm Fläche für den medizinischen Bereich zur Verfügung steht. Das Tierheim muss bis zum 23.5.07 nachgerüstet werden, oder es droht von amtlicher Seite die Schließung.

Aus Zeitgründen, und weil das Tierheim eigentlich nur als Provisorium gedacht war, will der Verein einen Wohn-Container als Krankenstation aufstellen. Aber die Kosten dafür (incl. aller Anschlusskosten) belaufen sich auf 25.000,- Euro, die der Verein nicht hat, weil er gerade die berüchtigte Tötungstation von Sofia übernommen hat.

Die Tierschützer bitten alle Hundefreunde um Unterstützung: www.db-tierhilfe.de

Verhindert Wal-Burger!

22.2.2007: Ende Mai entscheiden die Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfang Kommission in Anchorage/Alaska darüber ob der kommerzielle Walfang weiter verboten bleibt. Zum ersten Mal haben dort Staaten, die den Walfang befürworten die Mehrheit. Und ein Antrag Japans sieht vor, den internationalen Handel mit Produkten aller jetzt geschützen Walarten wieder zu erlauben. Setzen sie sich durch, sehen Walschützer demnächst Wal-Schnitzel, Wal-Pizza oder Wal-Döner in deutschen Supermärkten auftauchen – während gleichzeitig eine Walart nach der anderen ausgerottet wird.

Das Zünglein an der Waage bei der Abstimmung wird Dänemark, dessen Regierung auf der Pro-Walfang-Seite ist.

Unter dem Motto "Stopp Walfang jetzt" ruf die internationale Walschutzorganisation WDCS zum Protest bei der dänischen Regierung auf, um sie zum Einlenken zu bewegen. Alle Infos und Protestbrief unter www.walfang.org

Kunstpelz oft Hundefell

8.2.2007:
Die größte Tierschutzorganisation der USA, die Humane Society,  kaufte 25 Jacken mit (Kunst-)Pelzstreifen an Kragen oder Kapuzen, und ließ sie testen, darunter Designerware von Calvin Klein, Tommy Hilfiger und Sean John. Die meisten der getesteten Jacken waren lt. Etikett in China gefertigt, und ihr (Kunstpelz)-Besatz stellte sich im Test als Hundefell heraus, wie die Humane Society heute bekanntgab.

In den USA ist der Import oder Verkauf von Hunde- und Katzenfellen verboten. Aber wenn der Wert des verarbeiteten Pelzes unter 150,-US$ liegt, muss die Herkunft des Fells nicht angegeben werden.

"Pelz"-Träger gesucht

6.2.2007

Unter dem Motto "Ich trage gern Pelz - aber lebend!" haben Tierschützer in Magdeburg heute eine neue Internetseite gestartet. Gezeigt werden dort Fotos von Tierfreunden, die ihre Katze, ihren Hund, Ihr Kaninchen, ihr Chinchilla... oder sonstige Pelzlieferanten, die mit ihnen/ihren Freunden leben, auf dem Arm halten. Eingesandte Fotos sollten nicht größer als 640*480 Pixel sein, und es wird um Angabe des Namens der Menschen und des Tieres, sowie des Wohnortes gebeten. www.ich-trage-gern-pelz.de

Kein Steuergeld für Tierversuche

24.1.2007: Tierversuche werden in Deutschland jährlich mit Steuergeldern in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro gefördert. In die tierversuchsfreie Forschung fließen dagegen kaum Fördergelder. Eine öffentliche Petition im deutschen Bundestag fordert ein Umdenken und eine Umverteilung der Fördermittel: keine Steuermittel mehr für Tierversuche, mehr Förderung tierversuchsfreier Forschungsmethoden.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=350

 

Europa gegen Tierversuche!

12.12.2006: Die gültige EU-Tierversuchs-Richtlinie 86/609 ist 20 Jahre alt, überholt und muss dringend an die heutige Realität angepasst werden. Tierrechtler und Tierversuchsgegener aus 10 Ländern wollen mit  einer internationalen Online-Aktion erreichen, dass bei der Novellierung tierversuchsfreie Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.Außerdem wird gefordert, dass die neue Richtlinie auf eine Tierversuchsbereiche ausgeweitet wird (bisher sind nur Tierversuche im Rahmen von Wirtschaftsgütern geregelt). Koordiniert wird die europaweite Unterschriftenaktion vom britischen Hadwen Trust. Auf seiner Petitionseite www.endeuanimaltests.org sind unter dem Knopf "other language" alle Informationen auch auf deutsch.
zur Online-Petition

Ersteigern Sie ein Wal-Leben

2.11.2006: Ersteigern Sie das Leben eines Wals bei ebay! - Zu dieser ungewöhnlichen Aktion ruft die WSPA Welttierschutzgesellschaft alle Tierfreunde auf. Island würde auf dem internationalen Markt für das Fleisch eines geschützten Finnwals rund 142.000 Euro bekommen. Diesen Betrag will die WSPA bis zum 11.11.2006 erreichen und hat bei ebay ein Angebot eingerichtet. Ein Anteil kostet 14,95 Euro, aber wer will kann mehrere Anteile ersteigern. Kommt mehr Geld zusammen, wird die WSPA mehr als einen Wal freikaufen. Nimmt Island das Geld nicht an, geht es an lokale Organisationen, die sich gegen Waldfang einsetzen.
zum ebay-Angebot der WSPA

Erster Tierschutz-Podcast

4.10.2006: Der Deutsche Tierschutzbund startete den ersten Tierschutz-Podcast weltweit! Die Nachrichtensendung, moderiert von Danii, Sängering der Popgruppe Mr. President, kann am Computer, per iPod oder MP3-Player abgerufen werden.Die ersten vier Ausgaben nach dem Start am 4. Oktober erscheinen 14-tägig, danach geht der Tierschutz-Podcast wöchentlich auf Sendung.
zum Deutschen Tierschutzbund

China schlachtet Hunde ab

9.8.2006: Schon wieder sollen tausende von Hunden in China abgeschlachtet werden, weil in Jinin/ Provinz Shandong in den letzten Monaten mehrere Menschen an einer Tollwutinfektion gestorben sind....Regierungsvertreter haben angekündigt alle Hunde zu töten, die innerhalb eines Umkreises von drei Meilen um den letzten Tollwutfall aufgefunden werden – und zwar unabhängig davon, ob die Hunde registriert sind oder nicht. In der Provinz Yunnan wurden im Juli aus gleichem Grund rund 50.000 Hunde innerhalb einer Woche abgeschlachtet. Die Tierschutzorganisation Animals Asia bittet dringend um Protestbriefe an die chinesische Botschaft, um diesen Massenmord zu stoppen.
zur Protestseite von Animals Asia

Not im Libanon

31.7.2006: Ausländer, die in den letzten Wochen aus dem Libanon evakuiert wurden, mussten ihre Haustiere zurücklassen. Auch viele Deutsche setzten vor ihrer Flucht ihre Hunde und Katzen einfach auf die Strasse...Tierschützer vor Ort sind total überlastet, meldet die Schweizer Tierschutzorganisation Animal Life. Dr. med. vet. Rosemarie Jaouhari, Leiterin des schweizer Tierschutzprojektes im Libanon, und einer Tierklinik in Kahlde, versucht mit ihrem Team so viele Tiere wie möglich aufzunehmen und privat unterzubringen. Animal Life bittet für die Tierschützer vor Ort um Unterstützung.
zur Homepage von Animal Life

Kauft kein Fell

12.12.2005: Fellbesatz an Jacken, Stiefeln, Mützen ist diesen Winter "in". Die meisten Felle kommen aus China, wo jedes Jahr rund zwei Millionen Hunde und Katzen dafür umgebracht werden – auf eine Art, dass sich europäischen Beobachtern der Magen umdreht..."Das ist barbarisch, entsetzlich. Dies ist wie etwas aus dem finstersten Mittelalter", wird Paul McCartney zitiert, nachdem er heimlich aufgenommene Videos von PETA über die Behandlung von Katzen und Hunden in China gesehen hatte. Da werden u.a. 20 Katzen oder Hunde in winzige Drahtkäfige gequetscht, die Käfige auf offenen LKWs gestapelt und tagelang so transportiert. Beim Abladen werden die Käfige hinfach vom LKW hinuntergeworfen, wobei sich die Tiere schwer verletzen. Katzen werden nicht selten dadurch getötet, dass sie lebend in kochendes Wasser geworfen werden. Während Paul McCartney zum Boykott Chinas aufrief, bis diese Grausamkeiten abgestellt sind, machen Vertreter Chinas die europäischen Konsumenten dafür verantwortlich, weil sie die Felle kaufen. Tierschützer in Deutschland kämpfen für eine Kennzeichnungspflicht und ein Importverbot für Katzen- und Hundefelle.
zur Kampagne

Wettlauf gegen die Zeit

6.9.2006: In dem Katastrophengebiet rund um New Orleans arbeiten Such- und Rettungsteams der großen Tierschutz- organisationen bis zur Erschöpfung, um gestrandete oder in Häusern zurückgelassene Tiere neun Tage nach Hurrikan Katrina noch lebend zu finden und zu retten. Man geht von tausenden von Tieren aus, die dringend Hilfe benötigen. Gerettete Tiere aus dem Katastrophengebiet werden inzwischen auf Auffanglager in mehreren Bundesstaaten verteilt, die von Freiwilligen rund um die Uhr betreut werden. Die beiden führenden Tierschutz-Rettungsorganisationen, die HSUS (www.hsus.org) und die ASPCA (www.aspca.org) bitte beide dringend um Spenden für die Katastrophenhilfe.

Neuer Skandal in Athen

2.8.2005: Sieben Hunde von der Insel Chios auf dem Weg nach Dänemark sind im Hafen von Piräus von den Behörden beschlagnahmt worden. Ihre Begleiterin wurde festgehalten, und soll im Oktober vor Gericht kommen. Ausgelöst wurde die Beschlagnahmung wieder einmal durch Frau Karagouni, die ausländischen Tierschützern öffentlich unterstellt, alle Hunde aus Griechenland als Versuchstiere zu verkaufen. "Graeskehunde", eine der größten dänischen Tierschutzorganisationen, widerspricht aufs Schärfste und hat auf seiner Homepage eine Petition an Athens Bürgermeisterin gestartet, um die Hunde wieder frei und zu ihren neuen Familien nach Dänemark zu bekommen. Auch deutsche und griechische Tierschützer bitten um möglichst viele Unterschriften. Die Petition (in englisch) steht unter "Befri vores hunde!"; auf der Eingangsseite von www. graeskehunde.dk
zu grasekehunde

Stoppt das Töten!

5.7.2005: Mehr als 30.000 Galgos, Jagdhunde, kaum älter als drei Jahre, werden in Spanien nach jeder Jagdsaison von ihren Besitzern "aussortiert". Die Hunde werden grausam getötet oder im besten Fall "nur" ausgesetzt....Seit Jahren verurteilen spanische und internationale Tierschutzorganisationen das laufende Abschlachten der Galgos durch ihre Besitzer. Jetzt haben sie sich zusammengeschlossen, um eine Petition vor dem Europäischen Parlament durchzusetzen, damit Spanien endlich ein Tierschutzgesetz erlässt und die private Galgozucht einschränkt.

http://www.asociacionlasnieves.org

Bitte protestieren!

3.5.2005: Selbst extrem gefährdete Vogelarten sind in Malta zum Abschuss freigegeben oder werden gewildert. Natur- und Artenschützer geben rabenschwarze Prognosen für viele Vogelarten, wenn die Jagd auf Malta nicht drastisch eingeschränkt wird. Bei Langstreckenziehern wie Nachtigall, Turteltaube, Baumfalke oder Pirol werden bereits europaweit damatische Bestandseinbrüche registriert. Das Komitee gegen den Vogelmord veranstaltet im Frühling Zugvogelschutzcamps auf Malta, überwacht Jäger, unterstützt die Polizei bei der Jagd auf Wilderer und sorgt für eine bessere technische Ausrüstung der Polizei, baut gerade ein Vogelkrankenhaus auf Malta auf, und bittet dafür um Spenden. Außerdem sollen die EU und die Behörden in Malta mit einer Petition dazu gebracht werden, dass auch auf Malta Mindeststandards für den Natur- und Zugvogelschutz umgesetzt werden. Das Ziel sind 500.000 Unterschriften. Die Petition kann vom komitee gegen Vogelmord e.V. online angefordert werden.
zu Infos über die Vogeljagd auf Malta

Abzocke im Internet

25.4.2004: Sammelbegriffe für Internetseiten wie www.tierheime.de oder www.tierheim-suchen.de (ja selbst die häufigsten Tippfehler bei Tierheimnamen) haben sich geschäftstüchtige Betreiber für eigene Seiten gesichert, um mit dem Elend von Tieren Geld zu verdienen. Besucher ihrer Internetseiten werden sofort aufgefordert, in einem Extra-Fenster ein "ok" einzutippen, um "den vollen Funktionsumfang der Seiten nutzen zu können". Wer das tut, ist in den Händen von Abzockern, denn er lädt sich damit einen kostenpflichtigen Dialer herunter, der pro Click 29,90 Euro kosten kann! Echte Tierschützer stellen alle ihre Informationen zu ihrer Arbeit kostenlos und für jedermann zugänglich ins Internet!
die aktuelle Liste von Dialer-Seiten

Anti-Tierschutzkampagne in Griechenland

22.4.2004: Die Proteste von Tierfreunden aus aller Welt gegen die Massenvergiftungen von Straßentieren in Griechenland wird mit einer unglaublichen Hetz-Kampagne gegen Tierschützer beantwortet. Griechische Medien verbreiten Greuelmärchen, stellen Tierschützer als Verbrecher, Tierschänder, skrupellose Händler hin, die nur aus Geldgier Tiere einsammeln und an Versuchslabor, Pelzindustrie etc. liefern. Die Behörden stellen diese Lügen weder in der Öffentlichkeit richtig, noch unterstützen sie den Tierschutz. Im Gegenteil: Es wurde ein neues Gesetz erlassen, dass es fast unmöglich macht ein Tier aus Griechenland rauszubringen. Und die öffentliche Meinung ist so aufgeheizt, dass selbst Griechen, die mit ihren eigenen Haustieren ausreisen wollen, inzwischen Probleme dabei bekommen.
aktuelle Tierschutzinfos aus Griechenland