Nationalpark Sächsische Schweiz

Charakteristisch für den Nationalpark ist das Elbsandsteingebirge. Seine Entstehung reicht bis in die Kreidezeit zurück. Diese 600 m dicken Sandsteinformationen sind durch Erosionen stark zerklüftet.

Steckbrief:

  • Lage: Sachsen
  • Größe: 93,5 km²
  • Landschaft: Wälder
  • Tiere: Rothirsch, Fuchs, Fledermaus
  • Besonderheiten: Elbsandsteingebirge

Tiere:

Eine Vielzahl verschiedener Tiere ist im Nationalpark Niedersächsische Schweiz heimisch. Unter den Säugetieren gibt es Rothirsche, Füchse, Hermeline, Dachse, Fledermäuse und Eichhörnchen. Auch der inzwischen selten gewordene Fischotter lebt hier. Zudem gibt es rund 250 Vogelarten. Einige von ihnen sind in Deutschland nur noch spärlich anzutreffen. So beispielsweise der Uhu, der Wanderfalke und der Schwarzstorch. Des Weiteren sind auch Grasfrösche, Springfrösche, Ringelnattern, Kreuzottern und verschiedene Eidechsen im Nationalpark zu finden.

Attraktionen:

Charakteristisch für den Nationalpark ist das Elbsandsteingebirge. Seine Entstehung reicht bis in die Kreidezeit zurück. Diese 600 m dicken Sandsteinformationen sind durch Erosionen stark zerklüftet. Eindrucksvolle Felsformationen und tiefe Schluchten bestimmen heute das einzigartige Bild des Nationalparks. Auffallend am Elbsandsteingebirge ist auch die geringe Höhe. An der höchsten Erhebung reicht es gerade Mal 723 m über den Meeresspiegel. Wegen dieser geringen Höhe und der starken Vertikalgliederung des Elbsandsteingebirges kommt es dort zu einem interessanten ökologischem Phänomen: der Vegetations-Inversion. Das heißt, dass sich die mitteleuropäischen Waldhöhenstufen sich umkehren. So sieht man beispielsweise über nacktem Fels Nadelbäume.

Aktivitäten:

Es gibt viele Möglichkeiten den Nationalpark zu entdecken. Es werden verschiedene Führungen und Wanderungen angeboten. So kann man zum Beispiel an einer Kräuter- oder einer Sagenwanderung teilnehmen. Für Kinder und Behinderte gibt es speziell zugeschnittene Wanderungen. Die Führungen der Mitarbeiter des Nationalparks sind kostenlos. Es gibt auch kostenpflichtige Touren unter Anleitung zertifizierter Nationalparkführer. Natürlich kann man sich auch auf eigene Faust auf den Weg machen. Es gibt jede Menge Aussichtspunkte die die schönsten Seiten des Parks zeigen. Des Weiteren kann die Natur mit dem Fahrrad erkundet werden. Hierfür stehen 50 km Radwege zu Verfügung. Auch Klettern ist im Nationalpark möglich. Es gibt 755 Kletterfelsen, manche davon sind jedoch zeitlich gesperrt. Auf allen Sandsteinfelsen müssen die speziellen sächsischen Kletterregeln beachtet werden. Das Nationalparkzentrum in Bad Schandau und weitere, kleinere Häuser im Nationalpark zeigen Ausstellungen und informieren über den Park.

Anreise:

Mit Bus und Bahn:
Der Nationalpark ist gut mit der Bahn zu erreichen. Um zum Nationalparkzentrum zu gelangen fährt man zum Bahnhof Bad Schandau. Vor Ort kann man die regionalen Buslinien des VVO (Verkehrsverbund Oberelbe) nutzen.

Unterkunft und Verpflegung:

In der Umgebung des Elbsandsteingebirge und des Nationalpark gibt es eine Reihe von Städten die Unterkünfte in Form von Pensionen, Ferienwohnungen und Hotels. Darunter sind unter anderem Bad Schandau, Pirna und Porschdorf. In Bad Schandau gibt es zudem eine Jugendherberge. Beliebt unter den Kletterern im Nationalpark ist auch das so genannte „Boofen“.  Boofen bedeutet Übernachten im Freien, ganz ohne schützende Zeltplane. Im Zusammenhang mit dem Klettersport ist diese Übernachtungsmöglichkeit an vielen ausgeschilderten Gebieten im Park erlaubt.

Kontakt:
Nationalpark Sächsische Schweiz
01814 Bad Schandau
Email: poststelle.sbs-nationalparkamt@smul.sachsen.de
Tel.: 035022 / 900 600
Internet: www.nationalpark-sächsische-schweiz.de    

Öffnungszeiten: ganzjährig; Informationszentren im Winter geschlossen
Eintritt: frei
Behindertengerecht: ja
Hunde: erlaubt; Leinenzwang

(Alexandra Frankh)