Nationalpark Bayrischer Wald

Der Nationalpark ist Heimat für viele verschiedene Säugetierarten. Zu den Nationalparkbewohnern zählen Luchse, Wildkatzen, Fischotter, Schwarzstörche, Auerhühner, Eulen und viele andere Vogelarten.

Steckbrief:

  • Lage: Bayern
  • Größe: 240 km²
  • Landschaft: Mischwälder
  • Tiere: Wildkatze, Luchs, Schwarzstorch
  • Besonderheiten: Seen, Hochmoore, Schachten

Tiere:

Der Nationalpark ist Heimat für viele verschiedene Säugetierarten. Darunter Luchse, Wildkatzen und Fischotter. Zudem sind Schwarzstörche, Auerhühner, Eulen und viele andere Vogelarten im Park heimisch. Es existieren zwei Tier-Freigelände, die den Besuchern die Möglichkeit bieten die scheuen Wildtiere zu beobachten. Hier sind neben den schon genannten Tierarten auch Wölfe, Przewalski-Pferde, Baunbären und viele andere zu sehen. Auch die im Nationalpark lebenden Rothirsche verbringen den Winter in einem Gehege. Dadurch soll der Wald vor Verbissschäden geschützt werden.

Attraktionen:

Der Bayrische Wald ist der älteste Nationalpark Deutschlands. Dieser Wald ist einzigartig und unberührt. Er konnte sich weitgehend ohne menschlichen Einfluss entwickeln. Dadurch sind Teile des Parks zu urwald-ähnlichen Gebieten geworden. Da der Mensch nicht eingreift ist der Wald auch in Problemsituationen auf sich alleingestellt. In den 1980er und 1990er Jahren haben heftige Stürme weitläufige Windbrüche verursacht was zu einem idealen Lebensraum für Borkenkäfer führte. Große Teile des ehemaligen Nadelwaldes fielen dem Borkenkäfer zum Opfer, doch der Wald rette sich selbst und inzwischen wächst ein junger Mischwald nach.
Attraktionen sind neben den unberührten Waldgebieten auch die malerischen Bergseen und Flüsse, die Hochmoore sowie die zahlreichen Schachten. Dies sind ehemalige Hochweiden, die heute Lichtungen im Wald bilden.

Aktivitäten:

Der Wald ist mit 300 km Wanderwegen und 200 km Radwegen ein wahres Paradies für sportliche Naturliebhaber. Es gibt mehrere so genannte Erlebniswege die den Besuchern einzelne Teile des Waldes näher bringen. Außerdem kann man die Gipfel der umliegenden Berge - Falkenstein, Großer Rachel und Lusen – besteigen. Im Winter stehen ca. 80 km Loipen zum Langlaufen zur Verfügung. Außerdem werden geführte Schneeschuh-Wanderungen angeboten. Für noch mehr winterliches Vergnügen gibt es mehrer Rodelbahnen im und um den Nationalpark. Neben den schon erwähnten Tier-Freigeländen gibt es auch ein Pflanzen-Freigelände um das Besucherzentrum herum, in dem einheimische Pflanzen entdeckt werden können. Auch für die Kleinsten wird jede Menge geboten. Neben Spielplätzen und Erlebnispfaden gibt es auch organisierte Veranstaltungen. Während die Eltern spazieren gehen oder langlaufen beobachten die Kinder unter professioneller Anleitung Frösche beim Laichen oder bauen Schneehütten. Diese Angebote sind, wie viele Führungen und Veranstaltungen im Park, kostenlos.

Anreise:

Mit Bus und Bahn:
Der Nationalpark ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Plattling. Von dort fahren Waldbahn-Shuttles regelmäßigen zum Park.

Unterkunft und Verpflegung:

In den Dörfern rund um den Nationalpark gibt es zahlreiche Unterkünfte, von der Ferienwohnung bis zum 4-Sterne Hotel. Man kann dort auch nach Herzenslust einkaufen oder sich in den vielen kleinen Restaurants und Wirtshäusern bekochen lassen. Im Park selbst gibt es zahlreiche Gaststätten von denen einige auch Übernachtungsmöglichkeiten anbieten.

Kontakt:

Nationalpark Bayrischer Wald
94481 Grafenau
Email: poststelle@npv-bw.bayern.de
Tel.: 08552 / 96000
Internet: www.nationalpark-bayrischer-wald.de

Öffnungszeiten: ganzjährig; Besucherzentrum 2. Novemberwoche bis 25.12. geschlossen
Eintritt: frei
Behindertengerecht: ja
Hunde: erlaubt; Leinenzwang

(Alexandra Frankh)